Lachserei Ehrat Klosters


Aus norwegischen Flüssen in die prättigauer Räucherei


35 Jahre sind vergangen, seit John Ehrat aus einem Fluss in Norwegen seinen ersten Lachs an Land zog und sich von den Einheimischen zeigen liess, wie er geräuchert wird. Aus anfänglichem Tüfteln ist in der Zwischenzeit eine gut florierende Lachsräucherei entstanden, die heute von Sohn Martin geführt wird und sich hinter dem Restaurant „Alte Post“ in der Aeuja in Klosters befindet.

Silbern-grau-blau schimmert es zwischen Eisstückchen aus der Sagex-box hervor. Zehn frische, ausgenommene norwegische Lachse aus kontrollierter Zucht warten auf ihre Weiterverarbeitung. Mit geübtem Griff in die Augen packt Martin einen 65 Zentimeter langen, glitschigen aber edlen Fisch und hievt ihn auf das Rüstbrett. „Vielleicht etwas makaber“, meint er, „dieser Griff in die Augen. Aber so geht’s am besten und die Handschuhe werden von den spitzen Flossen nicht zerstochen.“


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