Luzius Erhard


Luzius Erhard: Grenzüberschreitend und vermittelnd


Matätsch, leicht zu finden. Bei der Kirche von Furna rechts und immer geradeaus, bis der Weg endet. Dort steht das Haus von Luzi Erhard. Auf einem Plateau mit wunderbarer Sicht auf die Rätikonkette und talein-wärts. Der Johannisbeergelee, den Luzis Frau Anni in der riesengrossen Küche zubereitet, kann getrost als politisches Unikum bezeichnet werden. Die Gemeindegrenze von Jenaz führt nämlich in Matätsch durch den Garten von Erhards.

Ein Schritt vor, und man steht auf Jenazer Boden, ein Schritt zurück, und man ist wieder auf Furner Territorium. Das passt zu Luzis Lebenslauf. Die Grenzen verfliessen zu einem Ganzen. Das Ganze ist zum Beispiel das Kreisgericht Jenaz. Von 1957 bis 1981 war Erhard im Kreisgericht Jenaz tätig, davon zwölf Jahre als Landammann. Die Grenzen überschritten hat Erhard jedoch schon viel früher, als «Bsatzigspfiffär».


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