Dorli Brosi


Der rote Faden


„Die Redewendung Etwas zieht sich wie ein roter Faden durch etwas bedeutet, dass überall gleichartige, immer wiederkehrende Elemente bei einer bestimmten Sache vorhanden sind. „ Beim ersten „etwas“ in diesem Porträt handelt es sich um Kunsthandwerk, beim zweiten um Dorli Brosi-Prader aus Klosters. Wie ein roter Faden zieht sich das Kunsthandwerk durch ihr Leben. Der rote Faden taucht hier aber gleich in zweifacher Hinsicht auf; Kunsthandwerk mit Textilien, mit rotem Faden, der auch mal violett sein kann.

Im Schwäderloch vor einer Haustüre sitzt ein Zwerg auf einer Schaukel. Ein stattlicher Kerl von gewiss einem halben Meter Grösse, in grauer Bündnertuchhose und auffällig violetter Jacke. Ein weisser, langer Rauschebart umweht das listige Gesicht mit grosser Knollennase und obendrauf sitzt keck eine violette Zipfelmütze. Lange wird er nicht mehr hier schaukeln. Bald einmal soll er, von einem Tannenast herabblickend, den Zwergenweg von Klosters bereichern, Kinder- und andere Herzen erfreuen.


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