Pfeffer 2009


Nicht der Hase liegt im Pfeffer!


In vier Tagen ist es soweit, beginnt die Bündner Hochjagd. Viele Grün-röcke, zur Hauptsache männlichen Geschlechts, streifen dann auf leisen Sohlen durch Wälder und Gebirge um mit einem sauberen Blattschuss ein, wenn möglich mächtig gehörntes Wildtier zu erlegen. Der Reiz, so vermutet man, liegt in der vorausgehenden Spannung, dem Nichtwissen was geschieht, dem erlösenden Jauchzer, so denn das insgeheim Erwartete „eingetroffen“ ist, der Trophäe und natürlich, entsprechend dem immer noch im Tiefen verborgenen Jäger- und Sammlerinstinkt, der Beute, dem Vorrat, dem Fleisch.
Ehefrau, Metzgermeister oder Gastwirt sind dankbare Abnehmer des wohlschmeckenden, dunklen Fleisches. Sei‘s nun Gämse, Reh oder Hirsch, das zarte Fleisch dieser Tiere mundet den Meisten, ob nun als Rehrücken, Hirschmedaillon oder als Gämspfeffer. Und genau im letzten „liegt der Hase im Pfeffer“, birgt ein Pfeffer bei der Zubereitung, egal welches Fleisch verwendet wird so seine Tücken. Wie man diese umschifft, fragt man am besten Leute, die es wissen müssen. Nur welche sind das?


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